Norditalien – 12. März bis 22. März 2026

Nachdem unser MOMO in den letzten Monaten eine umfangreiche Wellness Kur bekommen hat geht es heute nach Norditalien. Gegen Mittag starten wir das Triebwerk und machen uns auf den Weg zum Brenner. Vorher müssen wir noch eine GoBox kaufen und volltanken. Beide Aktionen treiben uns bei den Preisen die Tränen in die Augen. Aber wir sind ja auf dem Weg in den Urlaub. Bis auf den zurzeit obligatorischen Stau an der Luegbrücke kommen wir gut über die Berge und machen in Sterzing unseren ersten Übernachtungsstopp. Dort genießen wir gleich mal das italienische Flair und verbringen einen schönen Abend.

Nach der ersten Nacht auf unseren neuen fantastischen Matratzen wollen wir das Bett eigentlich gar nicht verlassen.  Weiter geht’s nach Peschiera del Garda auf einen Stellplatz der zwar nicht schön, dafür aber funktionell ist. Wir packen gleich mal unsere neuen e-Bikes aus und machen eine schöne 30 km Tour am Fluss Minicio entlang bis nach Borghetto. Unglaublich was hier schon für ein Betrieb ist. Wir möchten uns gar nicht vorstellen, was hier im Sommer los ist. Nach der Rückkehr gibt es noch einen Aperol Spritz in der Abendsonne mit Blick auf den Gardasee.

Nur eine kurze 15-minütige Bahnfahrt entfernt liegt Verona, die berühmte Stadt von Romeo und Julia. Die beeindruckende Arena können wir wegen dem Abbau der olympischen Abschlussfeier leider nur von außen betrachten. Wir schlendern über die Piazza delle Erbe und lassen uns durch die romantischen Gassen treiben. Zu Mittag gibt es Pizza und am frühen Nachmittag fahren wir wieder zurück.

Am nächsten Morgen wechseln wir den Standort und stellen uns auf den Stellplatz in Borghetto. Der ist deutlich ruhiger und gefällt uns viel besser. Heute ist es bewölkt und regnet ab und zu leicht. Wir machen einen Spaziergang nach Valeggio sul Mincio. Der Ort ist bekannt für seine berühmten Tortellini. Diese gefüllten Nudeln werden traditionell mit einer Füllung aus verschiedenen Fleischsorten wie Rind, Schwein, Kalb und Huhn zubereitet. Die dünne, seidige Teighülle und die aromatische Füllung machen dieses Gericht zu einem unvergesslichen kulinarischen Erlebnis. Leider sind die Tische in dem angesagten Restaurant im Ort für die nächsten drei Tage ausgebucht und wir kaufen die Nudeln im Laden und machen uns abends selber eine leckere Mahlzeit.

Heute haben wir die neuen Radl und unseren Allerwertesten mal so richtig eingeweiht, hin und zurück nach Mantua 73 Kilometer. Aber schön war’s und eine sehenswerte Stadt ist es noch dazu

Die Radl Leidenschaft hat uns gepackt und heute gibt es eine etwas kleinere Radtour ins Hinterland, hauptsächlich auf kleinen Nebenstraßen. Wir sind dankbar für unsere E- Bike‘s, da uns immer ein strammer Wind von vorne um die Nase weht. Auf Empfehlung einer Freundin besuchen wir in Volta Mantovana eine kleine Trattoria und werden nicht enttäuscht. Ein Menü inklusive Wein, Wasser und Espresso für 15€ pro Person. Beschwingt geht es dann wieder zurück zu unserem Auto.

Heute fahren wir weiter auf den Campground in Cremona. Wir machen einen Stadtbummel und trinken Cappuccino an der Piazza. Cremona ist die Stadt der Geigenmacher und bietet mit ihrem beeindruckenden Dom, der Piazza und seinem 122 m hohen Glockenturm einen perfekten Startpunkt in die grüne Poebene für ein paar schöne Radtouren. So vergehen die Tage mit radfahren, sonnen und lecker essen.

Und dann kam der Abend wo wir noch schnell nach Cremona radeln wollten um einen Aperol Spritz zu trinken. Dabei ist Karin leider so unglücklich vom Rad abgestiegen, dass es ihr das Knie verdreht hat. Am nächsten Morgen ist es nicht besser und wir entschließen uns abzubrechen und das Problem zu Hause behandeln zu lassen. So endet unsere Reise nach Norditalien ziemlich abrupt und wir müssen, zur Freude unserer Enkelkinder, sechs Wochen pausieren bis Karin wieder fit ist. 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0