Hier findet ihr immer die fünf neuesten Reiseberichte.

Alle bisher erschienenen Reiseberichte findet ihr in den Drop Down Menüs nach Reisejahr geordnet

Simbabwe

Nach entspannten 10 Tagen im Forever Resort mit Hot Pool und allen sonstigen Annehmlichkeiten der Zivilisation machen wir uns Ende August auf den Weg nach Simbabwe. Kurz vor der Grenze müssen wir wegen einem Generalstreik zwei Tage abwarten und verbringen diese bei Arno & Carmen die hier auf einem riesigen Farmgelände eine Metzgerei betreiben. In der Saison liefern die Jäger fast täglich frisch geschossenes Wild ab, das Arno mit seinen Helfern dann direkt verarbeitet. Wir füllen unseren Kühlschrank mit frischen Oryx Steaks und Würsten von Kudu und Impala und bedanken uns nochmal ganz herzlich für die Gastfreundschaft. 

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Kruger Park - Die Mitte und der Norden

Heute geht es wieder in den Kruger Park. Wir nehmen das Orpen Gate, ungefähr in der Mitte des Parks .Schon nach ein paar Kilometern entdecken wir einen Raubvogel der auf einer Astgabel sitzend seine Beute vertilgt. Etwas weiter sehen wir dann zwei Geparden die aber leider ziemlich weit weg sind. Nur mit viel Phantasie erkennt man auf den Bildern deren Umrisse. Sonst passiert auf den gut 70 Kilometern nicht viel und gegen elf Uhr kommen wir im Satara Camp an und richten uns dort für zwei Tage ein. Am späten Nachmittag drehen wir noch eine Runde zum Sonnenuntergang und sehen Elefanten, Giraffen, Hyänen und einen Strauß, aber leider keine Raubkatzen. Naja, kann ja auch nicht immer klappen. 

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Kurzurlaub in der Pondoro Game Lodge

Zu Manfred’s Geburtstag wollen wir uns mal verwöhnen lassen und buchen uns für 2 Tage in einer Safari Lodge ein. Das private Wildreservat Balule mit der Pondoro Game Lodge liegt im Bereich des sogenannten Greater Kruger Parks und ist seit einigen Jahren nicht mehr durch Zäune abgegrenzt, so dass eine ungehinderte Wanderung der Tiere möglich ist. Am Vortag vom Geburtstag sind wir gegen Mittag an der Lodge und werden fürstlich empfangen. Unsere Suite ist deutlich größer als MOMO und von der Terrasse hat man eine schöne Sicht auf den Olifants River.

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Kruger Park Süd & Blyde River Canyon

Der Kruger Park ist 20.000qkm groß und erstreckt sich von Süd nach Nord über gut 320 Kilometer bei einer durchschnittlichen Breite von 60 Kilometer.  Hier gibt es die meisten Tiere, aber auch die meisten Touristen. Für fast jeden der ein paar Wochen Urlaub in Südafrika macht stehen ein paar Tage Kruger Park auf dem Programm, denn die Chance den Big Five an einem einzigen Tag zu begegnen ist hier am Größten. Für die ersten sieben Tage nehmen wir uns erstmal den südlichen Teil vor. Ohne Reservierung besteht kaum eine Chance auf einem der Campgrounds einen Platz zu bekommen, aber die WEB Site von SanParks ist sehr professionell gestaltet und macht es relativ einfach einen freien Platz zu finden, sofern denn überhaupt was frei ist. Gerade der Süden ist aufgrund seiner Nähe zu Johannesburg immer gut besucht, zumal viele Südafrikaner dort auch gerne ein langes Wochenende, oder die Ferien verbringen. Von Mitte Juni bis Juli war zum Beispiel wegen den Winterferien kein einziger Platz mehr frei. Vor dem Malelane Gate ist ein Golf Platz mit einem kleinen Campground wo wir die Nacht verbringen bevor es dann am Morgen um 6 Uhr vor Sonnenaufgang losgeht. Am Gate ist dann erstmal ein Stau denn auf die Idee früh loszufahren kamen wohl noch mehr Leute. Aber die überschaubare Schlange wird von dem freundlichen Personal schnell abgearbeitet und dann sind wir auch schon drin. Für die ersten beiden Nächte haben wir den Lower Sabie Campground reserviert und auf dem Weg dorthin sehen wir rechts und links der Straße Elefanten, Nashörner, Giraffen, Impalas und viele andere Kleintiere. Die Hauptstraßen durch den Park sind asphaltiert und die Nebenstrecken sind gut ausgebaute Pisten. Wo man welche Tiere sieht bleibt dem Zufall überlassen und erfordert auch ein wenig Glück. Mit Sicherheit kann man sagen, da wo ein Autostau ist gibt es auf jeden Fall was zu sehen. Bei einem größeren Stau kann man in der Regel davon ausgehen, dass Raubkatzen zu sehen sind. Immerhin gibt es 1600 Löwen, 2000 Leoparden und 150 Geparden. Gegen Mittag erreichen wir unseren Campground, checken erstmal ein und sichern uns einen Platz. 

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Eswantini / Swasiland

Wir bleiben fast eine Woche in dem schönen Bushcamp bevor es weiter geht nach Eswantini, früher Swasiland. Der Grenzübertritt ist kein Problem. Alle sind sehr nett und freundlich und das Auto will auch niemand anschauen. Wegen der Maul- und Klauenseuche gibt es einige Restriktionen für Lebensmittel und wir haben unser Fleisch vorsorglich versteckt. Eswantini ist ein kleines Königreich mitten in Südafrika von nur 17.500qkm und 1,4 Millionen Einwohnern. Der König lebt in Saus und Braus, während sein Volk bitterarm ist. Mehr als 70% der Menschen müssen mit weniger als einem Dollar pro Tag auskommen und über 40% sind arbeitslos. Derweil hat jede der 15 Frauen des Königs einen eigenen Palast. In einer der letzten absoluten Monarchien der Welt hat nur der König das Sagen. Politische Aktivitäten sind streng verboten und bei Verstoß droht eine 20-jährige Haftstrafe.

Als Tourist bekommt man in der Regel von alldem nichts mit. Die Menschen sind freundlich und aufgeschlossen und lachen viel. Unseren ersten Stopp machen wir auf der Mabuda Farm, einer Kaffee- und Gemüseplantage in herrlicher Umgebung. Auf ausgeschilderten Wanderwegen kann man die Gegend erkunden und den Arbeitern beim Pflücken der Kaffeebohnen zuschauen. In einem Cafe werden kleine Gerichte angeboten und natürlich auch der hervorragende Kaffee. Kein Wunder, dass wir hier fast eine Woche bleiben und es uns gutgehen lassen.

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